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Liebesorte

27.03.2009Liebesorte - Paar im Bett beim Sex

„Liebesorte“ – Neue Kampagne zur Aidsprävention

Nüchterne Hotelzimmer, romantische Kaminzimmer, plüschige Bordelle und Aufzüge im Neonlicht – die Orte, an denen Menschen Sex haben, sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Die neue Staffel der mach’s mit-Präventionskampagne von GIB AIDS KEINE CHANCE zeigt genau diese Orte – „Liebesorte“ – und greift damit die Lebenswelten ihrer Zielgruppen auf. Das Besondere: die Protagonisten sieht man nicht – der Betrachter füllt die Motive selbst mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen, Geschichten und Fantasien. Die Idee zur neuen Motiv-Staffel wurde im Rahmen eines Ideenwettbewerbs unter jungen Studierenden ausgeschrieben und von der BZgA fachlich-inhaltlich ausgearbeitet und optimiert. Diese Zielgruppenbeteiligung war und ist ein wesentliches Prinzip der Aidskampagne.

Mit der Kampagne spricht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verschiedene Zielgruppen gleichermaßen an: Jugendliche und nicht-monogam lebende Erwachsene, Freier, aber auch Männer, die Sex mit Männern haben und andere Gruppen. Vermittelt werden Informationen zu HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Im Mittelpunkt der Kampagne steht der Schutz durch Kondome. Denn nach wie vor sind Kondome der sicherste Weg, sich vor einer HIV-Ansteckung beim Sex zu schützen – eine HIV-Infektion ist nicht heilbar. Anlässlich der Auftaktveranstaltung in Berlin sagt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Die mach’s mit-Kampagne hat maßgeblich dazu beigetragen, dass in Deutschland ein sehr hohes Bewusstsein über die Infektionsrisiken – und über den Schutz vor einer HIV-Infektion! – besteht. Es kommt darauf an, dass dieses Bewusstsein wachgehalten wird, indem sich die mach’s mit-Kampagne immer wieder neu erfindet. Mit der Liebesorte-Kampagne spricht sie die Menschen glaubwürdig, lebensnah und phantasievoll an. Zur Bekämpfung von HIV/AIDS hat die Bundesregierung die Mittel für die AIDS-Prävention 2009 noch einmal um eine Million auf 13,2 Mio. Euro erhöht.“

Die neuen Motive werden ab ihrem Start am 27. März bundesweit auf 65.000 vom Fachverband Außenwerbung (FAW) zur Verfügung gestellten Plakatflächen zu sehen sein. Anzeigen in unterschiedlichsten Zielgruppen-Medien sowie der neue Online-Auftritt www.machsmit.de ergänzen und vertiefen die Botschaft der Plakate. In dem TV/Kinospot „Kaminzimmer“ wird das gleichnamige Plakat- und Anzeigenmotiv aufgegriffen und auf ungewöhnliche Weise in bewegte Bilder umgesetzt. Der neue Spot ist ab Frühsommer in den Kinos zu sehen. Die neue Kampagne wird unterstützt durch den Verband der privaten Krankenversicherungen e.V. (PKV). Prof. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) dankt den Unterstützern der Kampagne: „Für unsere Präventionsarbeit ist die Kooperation mit starken Partnern von besonderer Bedeutung. Seit 1993 unterstützt uns der Fachverband Außenwerbung mit kostenlosen Plakatflächen, seit 2005 stärkt der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. die Aidsprävention der BZgA mit jährlich 3,4 Millionen Euro. Beiden sowie den vielen weiteren Kooperationspartnern möchte ich für die gute Zusammenarbeit danken. Mit ihrer Unterstützung haben sie maßgeblich zur neuen mach’s mit-Staffel beigetragen.“

Laut der jährlich von der BZgA durchgeführten Repräsentativuntersuchung „Aids im öffentlichen Bewusstsein“ nutzen im Jahr 2007 63 Prozent der Befragten mit wechselnden Sexualpartnerinnen oder Sexualpartnern immer oder häufig Kondome. Dieser Anteil lag zu Beginn der Aidsaufklärung im Jahr 1988 noch bei 23 Prozent. Bei den 16- bis 20-Jährigen mit Sexualkontakten nutzen inzwischen 66 Prozent immer oder häufig Kondome, 1988 waren es noch 34 Prozent. Diese Ergebnisse zeigen, dass der Schutz vor HIV von immer mehr Menschen ernst genommen und verantwortungsvoll umgesetzt wird. Mit der ständigen Anpassung an aktuelle Herausforderungen und durch neue Konzepte und Ideen trägt die BZgA entscheidend zum Kampf gegen die HIV-Ausbreitung in Deutschland bei. Ziel der neuen mach’s mit-Präventionskampagne ist es deshalb, das hohe Schutzniveau zu halten und idealerweise weiter zu steigern.

Pressemitteilung – Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

 

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